Solidaritätsfonds

1966 rief Wohnbaugenossenschaften Schweiz (damals noch Schweizerischer Verband für Wohnungswesen SVW) den Solidaritätsfonds ins Leben. 1999 überführte der Verband den Fonds in eine selbständige Stiftung im Sinne der Art. 80ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

 

 Zweck 

 

Seit der Gründung hat der Solidaritätsfonds dasselbe Ziel: Die Förderung des gemeinnützigen, genossenschaftlichen Wohnungbaus. So unterstützt der Fonds insbesondere kapitalschwache, aber entwicklungsfähige gemeinnützige Wohnbauträger. Sie hilft bei der Restfinanzierung von Bauvorhaben und Landkäufen oder bei der finanziellen Sanierung von notleidenden gemeinnützigen Wohnbauträgern. Zudem fördert die Stiftung Aktivitäten, die darauf abzielen, den Marktanteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus in der Schweiz zu erhöhen und/oder diesen qualitatitiv weiterzuentwickeln.


Stiftungsvermögen

Per Ende 2015 belief sich das Stiftungsvermögen auf rund 41.2 Mio. Franken, dieses soll weiter geäufnet werden u.a. durch:

  • Freiwillige Beiträge der Mitglieder
  • Zins- und Finanzerträge
  • Zweckbestimmte Zuwendungen (Schenkungen) und Verfügungen von Todes wegen
  • Andere finanzielle Mittel


Einreichung des Gesuches

Gesuche sind auf den hierfür vorgesehenen Formularen an die Fondsverwaltung von Wohnbaugenossenschaften Schweiz einzureichen. Wer glaubt, es gäbe bestimmte Gründe für die ausschliessliche Gewährung eines Darlehens durch die Stiftung Solidaritätsfonds, begründet dies in einem Begleitschreiben.
 

Die Gesuchsprüfung

Die Fondsverwaltung prüft die wirtschaftliche Qualität des Gesuches und bereitet den Antrag für die Behandlung im Stiftungsrat auf. Neben dem betriebswirtschaftlichen Aspekt werden die folgenden qualitativen Kriterien ebenfalls beurteilt:

  • Soziale Qualitäten des Projektes
  • Ökologische Vorzüge des Projektes
  • Preisgünstigkeit in Bezug auf den Mietzins und/oder die Projektkosten
  • Städtebauliche und/oder architektonische Qualität
  • Eignung des Projektes für die weitere Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung oder von Wohnbaugenossenschaften Schweiz
  • Sonstiger positiver emotionaler Gehalt des Projektes
  • Allgemeine Wirkung auf die Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus


Die Genehmigung

Selbstverständlich müssen und können nicht alle Kriterien gleichzeitig erfüllt sein, vielmehr soll damit die wesentliche Qualität eines Gesuches erfasst werden. Der Stiftungsrat beschliesst über die Gewährung oder Ablehnung der vorgelegten Gesuche.

Sehen Sie die Projekte, welche die Stiftung Solidaritätsfonds im Laufe der Jahre mitfinanzierte.

Bitte wenden Sie sich an Kathrin Schriber, Geschäftsführerin Stiftung Solidaritätsfonds, für weitere Auskünfte.