Weiterbildungsagenda

19.01.2017, Restaurant Aarhof, Frohburgstrasse 2, 4601 Olten
Verwaltungsaufgaben: Mieter- und Mitgliederbeziehungen, Mietzinskalkulation, Liegenschaftsunterhalt (PM4M)

Dieser Kurs führt Sie in die wichtigsten Verwaltungsaufgaben von Wohnbaugenossenschaften ein und zeigt Ihnen, worauf es beim Unterhalt ankommt.

Behandelte Themen:

  • Mitglieder- und Mieterorientierung bei Vermietung und Verwaltung
  • wichtige Aspekte des Vermietungsprozesses und der Mietzinspolitik
  • Beschwerdemanagement, Mieterkonflikte, Schlichtung, Mediation
  • Siedlungskommissionen, Mieteraktivitäten
  • Kommunikationsinstrumente und Empfehlungen zur Kommunikation
  • Arbeitgeberinnenrolle, Pflichtenhefte von Mitarbeitenden
  • Liegenschaftsunterhalt: Sicherstellen der Gebrauchstauglichkeit und Werterhaltung

Details und Kursanmeldung

31.01.2017, Hotel Waldstäterhof, Zentralstrasse 4, 6003 Luzern
Umgang mit "schwierigen" Mieterinnen und Mietern

Mitarbeitenden in der Hauswartung oder Administration sind immer wieder mit Mieterinnen und Mietern konfrontiert, die ein sehr hohes Mass an kommunikativen Fähigkeiten und psychologischem Einfühlungsvermögen erfordern. Oft sind es auch Mieter/-innen mit psychischen Beeinträchtigungen oder mit Migrationshintergrund.
Das Ziel dieses Kurses ist, dass die Teilnehmenden...

  • mit nörgelnden und kritisierenden Mietern qualifiziert umgehen können,
  • emotional geführte Gespräche auf die sachliche Ebene führen können,
  • Grenzen zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Tonalität und mit den richtigen Worten setzen können,
  • mit eigenen, negativen Gefühlen umgehen und sich emotional distanzieren können.
Die Teilnehmenden lernen Kommunikationswerkzeuge kennen, die ihnen helfen, sich im Konfliktfall souverän und professionell zu verhalten.

Details und Kursanmeldung

01.02.2017, Hotel Euler, Centralbahnplatz 14, 4002 Basel
Wohnungsabnahme (Basel)

Mit der Wohnungsabnahme beziehungsweise -abgabe beginnt und endet das Mietverhältnis. Für das Verhältnis zwischen Mieter/-in und Vermieter/-in hat dieses Ereignis grosse rechtliche und finanzielle Bedeutung. Nach diesem Kurs bestehen Sie als Wohnungsabnehmer/-in auch in heiklen Situationen, und Sie verhandeln kompetent. Sie kennen die gängigen Berechnungsansätze sowie die rechtlichen Grundlagen zur Einschätzung diverser Haftungsfragen.

Dieser Kurs eignet sich besonders für Verantwortliche aus Genossenschaften, die keine oder wenig Erfahrung mit Wohnungsabnahmen haben.

Details und Kursanmeldung

07.02.2017, Walhalla Hotel, Limmatstrasse 5, 8005 Zürich
Kündigung, Ausschluss, Räumung

Was können wir als Wohnbaugenossenschaft dazu beitragen, dass MieterInnen oder GenossenschafterInnen sich bei der Kündigung der Wohnung richtig verhalten? Und was muss unsere Verwaltung beachten, wenn sie gezwungen ist, ein Mietverhältnis aufzulösen?

Welche Gründe erlaubt das Gesetz für Kündigungen? Was geschieht bei Todesfällen? Was ist vorzukehren, wenn nach der Kündigung des Mietverhältnisses eine zwangsweise Räumung des Mietobjektes nötig wird? Wie bringen wir die gesetzlichen Vorgaben mit der sozialen Zielsetzung unserer Genossenschaft in Einklang? Welche Hilfe bietet Ihnen in diesem Zusammenhang ein Vermietungsreglement?

Die Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in diesem Kurs. Zielpublikum sind alle, die nach Entscheidungsgrundlagen und Vorlagen suchen, die beim Thema Kündigung helfen.

Details und Kursanmeldung

09.02.2017, Restaurant Aarhof, Frohburgstrasse 2, 4601 Olten
Bau, Kauf und Renovation: Strategische Immobilienplanung, Boden- und Wohnungsmarkt (PM5M)

Aus der Sicht der gemeinnützigen Wohnbauträger sieht vieles anders aus als aus der Sicht einer gewinnmaximierenden Immobiliengesellschaft. Sanierungen und Ersatzneubauten brauchen in Genossenschaften eine besonders sorgfältige Vorbereitung. Deshalb lohnt es sich, eine langfristige Strategie zu entwickeln. Es gilt bauliche Fragen zu klären, gesellschaftliche Entwicklungen zu berücksichtigen und richtig zu informieren: Wann stehen welche Sanierungen an? Soll neu gebaut werden und wenn ja, für welche Zielgruppe? Wann sollen die Mitglieder der Genossenschaft über welche Schritte informiert werden?

Der Kurs behandelt alle Schritte der strategischen Immobilienplanung. Weiter weist er auf die Bedeutung der Auseinandersetzung mit dem Potential, aber auch den Problemen des bestehenden Wohnungsbestandes der Genossenschaften hin. Dazu gehört die Untersuchung der bestehenden Bausubstanz sowie die Bewertung von Arealen und Liegenschaften, sei es bei baulichen Eingriffen in bestehende Wohnsiedlungen oder bei Bauten auf der grünen Wiese.

Zudem erhalten Sie Hinweise, wo trotz der hohen Bodenpreise gemeinnütziger Wohnungsbau möglich ist.

Details und Kursanmeldung

07.03.2017, Hotel Walhalla, Bahnhofplatz / Poststrasse 27, 9001 St. Gallen
Das Mietrecht in der Praxis – eine Einführung

Ohne Grundkenntnisse im Mietrecht ist es heute nicht mehr möglich, eine Baugenossenschaft zu verwalten. Mieterinnen und Mieter begnügen sich nicht mehr mit dem Hinweis "Das haben wir schon immer so gemacht". Die Mieterinnen und Mieter nehmen die ihnen nach Gesetz zustehenden Rechte wahr. Oft ist jedoch die Fragestellung bei einer Genossenschaft nicht die gleiche wie bei kommerziellen Vermietungen, weshalb in diesem Kurs auch Aspekte des Genossenschaftsrechts berücksichtigt werden. Ausgangspunkt für die Erläuterung der Rechtsfragen sind Fälle aus der Praxis von Genossenschaftsverwaltungen.

Dieser Kurs behandelt folgende Themen:

• Abschluss des Mietvertrages, Beitritt zur Genossenschaft
• Mietzinsdepot, Nebenkosten
• Erhöhung und Senkung von Mietzins und Nebenkosten
• Nichtbezahlen des Mietzinses
• Kleiner Unterhalt, Schadenersatzpflicht des Mieters, Mietzinshinterlegung
• Untermiete
• Vorzeitiger Auszug, Kündigung

Details und Kursanmeldung

16.03.2017, Trainingscenter Keramik Laufen, Wahlenstrasse 46, 4242 Laufen
Hauswart-Servicekurs: Unterhalt von Armaturen, Keramik und Sanitärapparaten

In diesem Kurs erklären Ihnen erfahrene Fachleute das Innere von Armaturen und Keramik. Sie sehen im Werk, wie sie hergestellt werden und können in einer Lernwerkstatt die verschiedenen Modelle genauer unter die Lupe nehmen, damit Sie bei der Reinigung und beim Beheben von Störungen und Fehlern das Richtige tun.

Im ersten Teil lernen Sie die häufigsten Armaturen (mechanische, thermische und selbstschliessende) kennen. Das Kursziel ist, dass Sie selbst beurteilen können, wo das Problem liegt und wie bei dessen Behebung vorzugehen ist. Nachher können Sie gewisse Reparaturen oder Auswechslungen selber ausführen. Sie wissen Bescheid über Energiesparmöglichkeiten bei Armaturen und erhalten Tipps zu Reinigung und Unterhalt.

Im zweiten Teil erfahren Sie Grundlegendes über Keramik und Sanitärapparate. Sie lernen, was bei deren Befestigung wichtig ist, wie die häufigsten Probleme bei WC-Anlagen gelöst werden, und wie die Innengarnitur eines Keramikspülkastens repariert und danach richtig eingestellt wird. Tipps zur Fehlerdiagnose sowie zu Pflege und Reinigung runden das Ganze ab.

Details und Kursanmeldung

29.03.2017, Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich
Reklamationen souverän behandeln

Wo gewohnt wird, sind Unstimmigkeiten und Reklamationen nicht zu vermeiden – sei dies am Telefon, im Büro oder im Treppenhaus. In diesem Kurs geht es darum, einen professionellen Umgang mit diesen Situationen zu erlernen und einzuüben.

Themen, die behandelt werden:

  • Positive und negative Gesprächseinflüsse
  • Erwartungen der Reklamierenden
  • Fünf Phasen des Reklamationsgesprächs
  • Sachliche und emotionale Ebene
  • Was beim Reklamierenden abläuft: das Modell des Inneren Teams
Neben kurzen Theorieteilen ist das Üben im Vordergrund, mit Beispielen der Kursleitung, aber auch mit realen Fällen der Teilnehmer. Zum Teil wird mit Video gearbeitet.

Details und Kursanmeldung

30.03.2017, GAIA Hotel, Centralbahnstrasse 13-15, 4002 Basel
Anforderungsprofile für Vorstandsmitglieder und Verwaltungen

Eine Wohnbaugenossenschaft zu leiten und zu verwalten, ist eine grosse Verantwortung – auch wenn es sich um eine kleine Genossenschaft handelt. Das Führen eines Vorstands und das Verwalten von Wohnungen braucht Zeit, es braucht Fach-, es braucht Führungs- und Sozialkompetenz.

Was müssen Leitungsmitglieder können? Was gehört in ein Pflichtenheft? Wie finden wir die richtigen Leute? Wie packen wir die Personalplanung systematisch an? Dieser Workshop thematisiert, worauf Sie bei der Organisation Ihrer Verwaltung und bei der Auswahl von Vorstandsmitgliedern achten müssen. Sie lernen Instrumente der Personalplanung und der Personalauswahl kennen und analysieren im Kurs,

  • wie der Vorstand Ihrer Genossenschaft aufgestellt ist und
  • welche Massnahmen (personell, fachlich, organisatorisch) nötig sind, um eine gut aufgestellte Verwaltung zu erhalten.
Das Ziel des Abends ist es, dass Sie eine klarere Vorstellung davon haben, wie Sie Ihre Nachwuchsplanung angehen können und welche Massnahmen und Instrumente dafür zur Verfügung stehen.

Details und Kursanmeldung

04.04.2017, Dänemark: Kopenhagen und Umgebung
Kreative Wohnformen aus Dänemark für die zweite Lebenshälfte und das Zusammenleben der Generationen

Dänemark ist ein Labor vielfältiger Wohnformen, insbesondere für die ältere Generation und solchen, in denen alle Generationen zusammenleben, arbeiten, konsumieren und feiern. Kopenhagen und seine Umgebung bieten spannende Architektur und städtebauliche Experimente, die einen Besuch lohnen: Die Umnutzung von Industrie- und Hafenarealen, Satellitenstädte, die sich vom Vorzeigeprojekt zur Problemsiedlung entwickelten und nun wieder aufgewertet wurden, spezielle Wohnmodelle für Ältere und Mehrgenerationen-Siedlungen. Im Sinne des Praxis-Checks erhalten Sie vielfältige Gelegenheiten zum Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Bauträgerschaft.

Dienstag, 4. April 2017

Teilnehmende aus der Schweiz reisen individuell nach Kopenhagen. Check-in und Übernachtung im Design-Hotel Wakeup und Einführung in das Programm der Studienreise am Abend. 
Das Wakeup Copenhagen bei Kalvebod Brygge liegt zentral in Kopenhagen – Tivoli, Rathausplatz, die Einkaufsstraße Strøget, das Hafen-Freibad Islands Brygge sind gut zu Fuß erreichbar und der Hauptbahnhof Kopenhagen ist nur 700 Meter entfernt.
www.wakeupcopenhagen.dk

Mittwoch, 5. April 2017

Am ersten Tag besuchen wir drei spezielle Seniorenwohnprojekte:

  • Eine für Dänemark typische Seniorenwohngemeinschaft in einer Vorstadt, in der Menschen ab 50 in Reihenhäusern mit einem Gemeinschaftshaus leben.
  • Hospiz für Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden.
  • Zum Abchluss das Pflegezentrum Lotte, eine der neuen Ikonen des dänischen Pflegeheimbaus.
Donnerstag, 6. April 2017
  • Wir starten mit dem Langgadehus, gelegen in einem ehemaligen Industrieareal, wo alle Generationen zusammen leben, arbeiten, einkaufen und zur Schule gehen.
  • Wir besichtigen anschliessend die Holzreihehäuser Grønhøj in Måløv, eine kleine Genossenschaftssiedlung des bekannten Architekturbüros Vandkunsten.
  • Als Höhepunkt des zweiten Tages besuchen wir die dichte Satellitensiedlung Farum Midtpunkt, die in den 1970-er Jahren mit ihren innenliegenden Fussgängerstrassen eine städtebauliche Sensation darstellte, später vom Vorzeigeprojekt zur „Problemsiedlung“ wurde und sich inzwischen stark weiterentwickelt hat. In dieser Grosssiedlung gibt es heute Familienwohnungen, Jugendwohnungen, eine Seniorenwohngemeinschaft und Pflegewohnungen.
Freitag, 7. April 2017
  • Am dritten Tag widmen wir uns einer Auswahl von genossenschaftlichen Neubauprojekten im Süden Kopenhagens. Das erste Projekt Sundbygaard umfasst sowohl Pflegewohnungen wie Familienwohnungen, in denen auch die Mitarbeit der Bewohnerinnen und Bewohnergefragt ist. Dann besichtigen wir das Sejlhuset in Ørestad, welches ebenfalls vom Vandkunsten geplant wurde. Den Abschluss bildet Teglværkshavnen, eine Siedlung direkt am Wasser mit einem Mix aus Eigentums- und günstigen Mietwohnungen.
Zur Reise gehört am Abend des zweiten Tages zudem eine Stadtführung durch das Zentrum von Kopenhagen und 2 Abendessen an exklusiven Orten in Kopenhagen. 
Die Reise schliesst an eine Studienreise im Jahr 2011 an, welche mehrheitlich dem Wohnen der Generation 50+ gewidmet war und andere Regionen Dänemarks berücksichtigte. 

Link: Dokumentation Studienreise 2011

Zielgruppe

Vorstände und Mitarbeitende von Wohnbaugenossenschaften und des gemeinnützigen Wohnungsbaus, Architekten, Heimleitungen, Spitexleitungen, Stiftungsräte, Verwaltungsräte, Gemeinderäte, Gerontologen.

Leitung der Studienreise
  • Hanne Leu, dipl. Sozialarbeiterin und Gerontologin bei der BEP Baugenossenschaft des eidgenössischen Personals
  • Franz Horváth, Leiter Weiterbildung Wohnbaugenossenschaften Schweiz
  • Carsten Niebergall, Bereichsleiter, Alter(n)&Generationen, Careum Weiterbildung
Organisatorisches

Nicht alle unserer Partner sprechen Deutsch. Erläuterungen erfolgen darum teilweise auf Englisch. Unsere Reiseleiterin Frau Leu aus der Schweiz ist ursprünglich Dänin und kann zum Teil übersetzen.
Die Transfers mit einem komfortablen Reisebus sind in der Regel nicht länger als 30 Minuten. 

Kooperationspartner in Dänemark: 
www.ok-fonden.dk
www.kab-bolig.dk
bl.dk
www.3b.dk

Partner in der Organisation: Weiterbildung für den gemeinnützigen Wohnungsbau (Wohnbaugenossenschaften Schweiz und Wohnen Schweiz), Careum Weiterbildung, Wohnen Plus Akademie Wien

Anmeldung

Ihre Anmeldung richten Sie in der Schweiz bitte an Careum Weiterbildung. Wir bitten Sie, für die Anmeldung diesen Link zu verwenden (nicht denenigen auf dieser Seite oben). Anmeldung in Österreich über Wohnen Plus Akademie.

Kosten

CHF 2'100.–

In den Kosten inbegriffen sind: 
Bustransfers, 3 Übernachtungen mit Frühstück, Mahlzeiten (3 Mittagessen und 2 Nachtessen)

Durchführung

4. – 7. April 2017 mit individueller Verlängerungsmöglichkeit in Kopenhagen

Anmeldeschluss

31. Dezember 2016

Anmeldungen werden nach Eingang bestätigt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

Die Durchführung der Studienreise aufgrund der bisherigen Anmeldezahl bereits jetzt garantiert. Wir empfehlen Ihnen also, die individuelle An-/Rückreise möglichst bald nach Erfalt der Anmeldebestätigung zu buchen (meistens gilt: je früher, desto günstiger).

Abmeldung

Die Studienreise kann bis zum 15. Januar 2017 kostenlos storniert werden. Bei einer späteren Abmeldung müssen wir Ihnen die vollen Kosten in Rechnung stellen. 
Wir empfehlen den Abschluss einer Annullationskostenversicherung.

Weitere Informationen

Franz Horváth, Leiter Weiterbildung 
Wohnbaugenossenschaften Schweiz
Tel. +41 (0)44 360 26 63
E-Mail franz.horvath@wbg-schweiz.ch

Details und Kursanmeldung

21.04.2017, ABZ Siedlungslokal Kanzlei, Seebahnstrasse 201, 8004 Zürich
Genossenschaftskunde für Lernende

Viele Genossenschaften bilden neu oder vermehrt Lernende aus. Dieser Kurs ergänzt die Branchenkunde in der Berufsschule bezüglich folgender Themen:

  • Die Genossenschaft als Rechtsform
  • Die Geschichte der Genossenschaftsbewegung und der Genossenschaftsidee und deren heutige Aktualität
  • Fakten zum genossenschaftlichen Wohnungsbau in der Schweiz
  • Spezifische Probleme und Eigenheiten von Wohnbaugenossenschaften.
Ziel ist es, dass sich die Lernenden Grundlagenwissen über die Baugenossenschaften aneignen, welches an der Berufsschule nicht vermittelt wird. Dieses Wissen hilft den Lernenden beim Verfassen des Praxisberichts und bei der mündlichen Prüfung im Rahmen des Lehrabschlusses. Zudem erhalten die Lernenden an dieser Veranstaltung die Gelegenheit, mittels einer Besichtigung und durch den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen verschiedene Baugenossenschaftskulturen kennenzulernen.

Details und Kursanmeldung

04.05.2017, Hotel Kreuz, Zeughausgasse 39/41, 3000 Bern
Mietzinskalkulation bei gemeinnützigen Wohnbauträgern (Bern)

Wohnbaugenossenschaften kalkulieren normalerweise auf der Basis der Kostenmiete. Statutarische Vorgaben und die Verpflichtung gegenüber den GenossenschafterInnen und MieterInnen sorgen für die Einhaltung dieser Praxis. Genossenschaften, welche die Kostenmiete zu knapp kalkulieren, laufen jedoch Gefahr, ihren Handlungsspielraum für Neuerungen und Erweiterungen zu verlieren und langfristig die gute Verwaltung ihres Bestandes zu gefährden. Die Mietzinskalkulation muss deshalb neben den Rechts- und Buchhaltungsgrundsätzen berücksichtigen, ob die Mieten gemäss Kostenmiete mittel- und langfristig kostendeckend sind. Zu wissen, wie vorzugehen ist, wenn dies nicht der Fall ist, gehört zum notwendigen Rüstzeug für eine seriöse Finanzierung der Genossenschaft.

Dieser Kurs behandelt folgende Themen:

  • Mietzinskalkulation nach verschiedenen Systemen der Kostenmiete
  • Vorgehen bei nicht kostendeckenden Mieten gemäss «reiner» Kostenmiete
  • Mietzinskalkulation nach OR-Miete
  • Beispielrechnung zur Mietzinskalkulation in einer Genossenschaft
  • Verfahren der Mietzinserhöhung.

Details und Kursanmeldung

10.05.2017, Trigon Bildungszentrum, Heuelstrasse 7, 8032 Zürich
Hauswart – Psychologe im Treppenhaus?

Das Pflichtenheft des Hauswartes und der Hauswartin wird immer umfangreicher, die Mieterschaft immer vielfältiger und multikultureller. Konflikte bleiben da nicht aus. Und wenn die Menschen sich nicht verstehen, liegt es nicht nur an der Sprache.

Als HauswartIn haben Sie die Möglichkeit, das Zusammenleben zu fördern und heikle Situationen durch freundliche Botschaften zu entspannen. Es gilt, die richtige Balance zu finden zwischen Einfühlung und Abgrenzung, zwischen Regeln und Toleranz. Besonders wertvoll ist die rechtzeitige Einführung und Information neuer Mieterinnen und Mieter. Sie erhalten dazu eine Checkliste.

Sie lernen verschiedene Möglichkeiten kennen, um Konflikte zu lösen, ohne selber Partei zu werden und erhalten Tipps für eine positive Kommunikation. Sie lernen Ihre Kompetenzen und Grenzen richtig einzuschätzen.

Details und Kursanmeldung

11.05.2017, Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich
Schimmelpilze in Gebäuden – was tun?

Schimmelpilze sind fast überall anzutreffen. In der Natur spielen sie eine äusserst wichtige Rolle. Sie haben die Fähigkeit, unterschiedlichste Materialien für sich als Nährstoffquelle zu nutzen. Die meisten Schimmelpilzarten sind sehr genügsam und auch fähig unter den unterschiedlichsten Bedingungen zu wachsen. Wasser ist der wichtigste Faktor für das Wachstum.

In diesem Kurs erhalten Sie anhand von Beispielen Einblick in die Vielfalt der Schimmelpilze und ihr Vorkommen in Gebäuden. Sie lernen, was Schimmelpilze sind und was zu tun ist, wenn man davon betroffen ist. Auf was müssen Nutzer und Nutzerin bei Befall achten? Wie müssen Sie als Bauherr oder Verwalterin vorgehen, um den Schaden zu beheben? Welche verschiedenen Arten Beseitigung der Schimmelpilze gibt es?

Es werden unter Anderem folgende Themen behandelt:

  • Ursachen von Befall
  • Was sind Schimmelpilze?
  • Wie kommen Schimmelpilze in die Räume?
  • Wann sind Schimmelpilze harmlos, wann gefährlich?
  • Welche Schimmelmittel sind empfehlenswert?
  • Was ist zu tun, wenn man davon betroffen ist?
  • Trocknung – Geruchsbeseitigung
  • Was lässt sich selber machen – wo braucht es Fachleute?
  • Wie schützt man sich und die Umgebung?
  • Was kann man vorbeugend gegen Schimmelpilze tun?
  • Das muss ich wissen
  • Wo gibt es weiterführende Informationen?
Das Seminar basiert auf den Grundlagen von BAG und SUVA sowie aus eigener langjähriger Erfahrung als Experten und Sanierer.

Details und Kursanmeldung

18.05.2017, Restaurant Buffet Olten, Bahnhof Olten
Menschen einschätzen und die richtigen Worte finden

Wohnungsverwaltungen und Genossenschaftsvorstände haben viel mit Menschen zu tun. Das ist neben der fachlichen eine zusätzliche Herausforderung, die es immer wieder neu zu meistern gilt.

Die Ziele dieses Kurses: Sie können dank Menschenkenntnis Verhalten und Erwartungen Ihrer Gesprächspartner besser einschätzen und lernen sich selbst besser kennen. Sie lernen das Mittel der wertschätzenden Kommunikation zu nutzen und wirken im Gespräch empathisch. Signale von Widerstand erkennen Sie schnell und Ihre Gesprächspartner spüren, dass Sie auf Bedürfnisse und Erwartungen eingehen. Dadurch können Sie auf sympathische Art Menschen von Ihren Ideen überzeugen und Ihre Ziele erreichen.

Details und Kursanmeldung

09.06.2017, Wohngenossenschaft Geissenstein EBG, Gemeinschaftsraum Hügelweg 7, 6005 Luzern
Einführung in das Genossenschaftswesen

Wohnbaugenossenschaften sind mehr als Immobilienverwaltungen. Sie bauen auf auf einer langen Geschichte und der Genossenschaftsidee. Dieses Hintergrundwissen sollte trotz Professionalisierung und moderner Managementmethoden nicht vergessen gehen.

Dieser Kurs vermittelt Vorstandsmitgliedern und Mitarbeitenden diese Grundlagen, und er thematisiert die heutige Bedeutung der genossenschaftlichen Werte. Er lädt dazu ein, sich mit der Identität der Genossenschaften auseinanderzusetzen und sich zu überlegen, wie genossenschaftliche Werte unter den heutigen Bedingungen wieder zum Leben erweckt werden können.

Behandelte Themen:

  • Geschichte der Genossenschaftsbewegung und der Genossenschaftsidee,
  • Entwicklung der Wohnbaugenossenschaften in der Schweiz (und speziell in der Innerschweiz),
  • Besonderheiten der Genossenschaft als Rechtsform,
  • Spezifische Probleme und Eigenheiten von Wohnbaugenossenschaften,
  • Förderung der genossenschaftlichen Identität und Solidarität.
Zum Kurs gehört zur praktischen Illustration auch ein Quartierrundgang.

Details und Kursanmeldung

13.06.2017, Hotel Engimatt, Engimattstrasse 14, 8002 Zürich
Wohnungsabnahme (Zürich)

Mit der Wohnungsabnahme beziehungsweise -abgabe beginnt und endet das Mietverhältnis. Für das Verhältnis zwischen Mieter/-in und Vermieter/-in hat dieses Ereignis grosse rechtliche und finanzielle Bedeutung. Nach diesem Kurs bestehen Sie als Wohnungsabnehmer/-in auch in heiklen Situationen, und Sie verhandeln kompetent. Sie kennen die gängigen Berechnungsansätze sowie die rechtlichen Grundlagen zur Einschätzung diverser Haftungsfragen.

Dieser Kurs eignet sich besonders für Verantwortliche aus Genossenschaften, die keine oder wenig Erfahrung mit Wohnungsabnahmen haben.

Details und Kursanmeldung

21.06.2017, Hotel Waldstäterhof, Zentralstrasse 4, 6003 Luzern
Aufgaben und Pflichten von Vorstandsmitgliedern

Mit der Wahl in den Vorstand einer Wohnbaugenossenschaft sind Pflichten
und Aufgaben zu übernehmen und ist auch ein hohes Mass an Verantwortung verbunden. Es stellen sich folgende Fragen:

Welche Ansprüche muss ein Vorstandsmitglied erfüllen und wem ist es rechenschaftspflichtig? Welche gesetzlichen Anforderungen bestehen? Wo sind Spielräume vorhanden und wo nicht, welche Aufgaben müssen übernommen werden und welche nicht?

Dazu kommt die Frage, was heute Corporate Governance für Wohnbaugenossenschaften und das einzelne Vorstandsmitglied heisst. Für was haftet der Vorstand und wie muss entschädigt werden? Welche Rollen haben der Vorstand als Gremium und das einzelne Mitglied?

Dieser Kurs hilft Ihnen, Ihr Amt mit der notwendigen Sorgfalt auszufüllen und Fragen zu klären.

Details und Kursanmeldung

23.06.2017, Trigon Bildungszentrum, Heuelstrasse 7, 8032 Zürich
Genossenschaftsdemokratie – Mitwirkung gestalten für tragfähige Entscheide

Die Genossenschaft ist eine demokratische, auf Mitwirkung aufbauende Gesellschaftsform. Ein umsichtig geplanter Einbezug der Mitglieder, zum Beispiel im Hinblick auf Umbauten und Sanierungen, eine neue Hausordnung, ein neues Mietzinsmodell oder gar die Erarbeitung einer Gesamtstrategie, hilft Knackpunkte rechtzeitig zu erkennen und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Solche Prozesse sind vertrauensbildend und schaffen Rechts- sowie Planungssicherheit. Es eignen sich allerdings nicht alle Fragestellungen gleichermassen für eine Mitwirkung, man sollte sich daher vorgängig einige Gedanken machen, denn ein Zurück gibt es meistens nicht.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung konzipieren Sie anhand von Fallbeispielen in einer Arbeitsgruppe einen Mitwirkungsprozess. Sie analysieren die Ausgangslage, formulieren Ziele, definieren den Grad der Mitwirkung und überlegen sich, wie mit Widersprüchen oder Widerständen umzugehen ist. Dabei beachten Sie die genossenschaftsrechtlichen Erfordernisse.
Da viele Wohnbaugenossenschaften heute vor der Aufgabe stehen, sich neu zu organisieren oder eine Strategie für die Zukunft zu definieren, soll dieser Themenbereich einen besonderen Schwerpunkt bilden.
Vor dem Kurs erhalten Sie Hinweise zur Vorbereitung. Fallbeispiele, die im Kurs gemeinsam bearbeitet werden sollen, senden Sie bitte bis zwei Wochen vor dem Kurs an weiterbildung@wbg-schweiz.ch oder per Post an Wohnbaugenossenschaften Schweiz, Weiterbildung, Postfach, 8042 Zürich.

Details und Kursanmeldung

31.08.2017, Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich
Gemeinnützige Wohnbauträger: ihre Besonderheiten und ihre Rolle im Wohnungsmarkt (PM1M)

Dieser Kurs behandelt Grundlagen, welche jede Person kennen muss, die sich im gemeinnützigen Wohnungsbau engagiert. Er beantwortet folgende Fragen:

Was ist eine Wohnbaugenossenschaft und was heisst Gemeinnützigkeit im Wohnungsbau? Wie sind die Genossenschaften entstanden und wie unterscheiden sie sich voneinander? Welche Organisationsformen eignen sich für gemeinnützige Wohnbauprojekte? Welche Rolle spielen sie im Wohnungsmarkt und welche Aufgaben nehmen die Gemeinnützigen wahr? Wie sind die gemeinnützigen Wohnbauträger in der Schweiz positioniert? 

Wie generieren die Wohnbaugenossenschaften sozialen und wirtschaftlichen Nutzen für die Gesellschaft oder für die Mieterinnen und Mieter? Wo liegen die Probleme der Branche? 

Wie kann der Vorstand der Genossenschaft den Gemeinschafts- und Genossenschaftsgedanken fördern? Wie sollen typische Branchenprobleme angegangen werden? Wer unterstützt die Wohnbaugenossenschaften bei ihrer Tätigkeit und welches sind ihre wichtigen Partner?

Details und Kursanmeldung

31.08.2017, Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich
Lehrgang Management von gemeinnützigen Wohnbauträgern (zur Anmeldung für den ganzen Lehrgang)

Der Lehrgang besteht aus fünf Pflichtmodulen, aus einem Wahlmodul und aus einem Prüfungsmodul. Der Lehrgang...

  • qualifiziert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Übernahme von Führungsverantwortung in gemeinnützigen Wohnbauträgern.
  • unterstützt Wohnbaugenossenschaften und andere gemeinnützige Wohnbauträger bei der Personalentwicklung, bei der Aufgabenbewäl­tigung und der Zukunftsplanung.
  • fördert die Professionalität und hilft Ehrenamtlichen, sich auf verantwortungsvolle Art und Weise auf eine Tätigkeit in einem Vorstand oder in einer Verwaltung vorzubereiten.
  • ist so aufgebaut, dass ihn auch berufstätige und tagsüber Betreuungs­arbeit ausübende Personen besuchen können.
Die Pflichtmodule des Lehrgangs können auch als Einzelkurse besucht werden.
Das Wahlmodul ist frei aus dem Weiterbildungsprogramm der Dachverbände des gemeinnützigen Wohnungsbaus wählbar. Details regelt das Ausbildungsreglement, welches Sie via den Link weiter unten einsehen können.

Daten:
Pflichtmodul 1: Donnerstag, 31. August 2017, 17.30 – 21.00 Uhr (Kurs Nr. 17-33)
Pflichtmodul 2a: Donnerstag, 28. September 2017, 17.30 – 21.00 Uhr (Kurs Nr. 17-34)
Pflichtmodul 2b: Dienstag, 31. Oktober 2017, 17.30 – 21.00 Uhr (Kurs Nr. 17-35)
Pflichtmodul 3: Dienstag, 28. November 2017, 17.30 – 21.00 Uhr (Kurs Nr. 17-36)
Pflichtmodul 4: Donnerstag, 11. Januar 2018 17.30 – 21.00 Uhr (Kurs Nr. 18-04)
Pflichtmodul 5: Donnerstag, 8. Februar 2018, 17.30 – 21.00 Uhr (Kurs Nr. 18-05)

Prüfungsmodul:
Schriftliche Prüfung: Donnerstag, 1. März 2018, 18.00-20.00 Uhr
Mündliche Prüfungen (Präsentationen der Praxisarbeiten): Mittwoch/Donnerstag, 21./22. März 2018, ca. 9-17 Uhr 

Weitere Informationen zum Prüfungsmodul finden Sie im Ausbildungsreglement und in den Kursunterlagen.

Wichtig:
Die Praxisarbeit dient auch dem Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden. Wir empfehlen Ihnen darum, sich die beiden Tage mit den münglichen Prüfungen ganz zu reservieren, damit Sie auch den Präsentationen der Kolleginnen und Kollegen beiwohnen können.
Denken Sie zudem daran, sich nicht nur die Zeit für die Pflichtmodule zu reservieren, sondern auch die Zeit für die Vorbereitung der Prüfungen (Nachbearbeitung und Selbststudium von Unterlagen und Erstellen der Praxisarbeit).

Details und Kursanmeldung

27.09.2017, Volkshaus Zürich, Gelber Saal, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
Genossenschaftsrecht / Mietrecht

Wer in einer Genossenschaftswohnung wohnt, ist sowohl Mieter als auch Genossenschaftsmitglied und somit Teilhaber an der betreffenden Liegenschaft. Diese Zwischenstellung führt immer wieder zu rechtlichen Unklarheiten, etwa bei der Mietzinsgestaltung, bei der Kündigung und bei den Mängeln am Mietobjekt. Ein ganz spezielles Problem ist, dass jemand durch einen ausserterminlichen Auszug oder durch Untermiete zu einer günstigen Wohnung kommen kann, ohne das Anmeldeprozedere der betreffenden Genossenschaft auf sich zu nehmen. Die zentrale Frage ist, ob eine Genossenschaft in ihren Statuten und Reglementen vom geltenden Mietrecht abweichen kann.
Welche Rechte und Pflichten haben Mieterinnen und Mieter als Mitglieder?


Die Teilnehmenden erhalten Kenntnisse der spezifischen genossenschaftlichen und mietrechtlichen Aspekte. Sie lernen insbesondere die Abgrenzung zwischen Genossenschaftsrecht und Mietrecht kennen. Diese Veranstaltung will nicht nur die verschiedenen Spannungsverhältnisse zwischen Genossenschafts- und Mietrecht ausleuchten, sondern auch einen Beitrag zu genossenschaftskompatiblen Lösungen anbieten. 
Es sollen auch die zusätzlichen Rechte des Mieters als Mitglied dargelegt werden.

Im Kurs werden folgende Themen behandelt:

Begründung Mietvertrag / Mitgliedschaft 

Gemeinsamer Mietvertrag 

Kündigung und Ausschluss 

Renovation / Umbau / Abbruch 

Untermiete 

Vorzeitiger Auszug / Ersatzmieter 

Genossenschaftsrecht



Der Kurs Genossenschaftsrecht / Mietrecht wird in Zusammenarbeit mit «mietrechtspraxis/mp» angeboten.

Details und Kursanmeldung

28.09.2017, Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich
Aufgaben und Pflichten eines Vorstandsmitgliedes (PM2aM)

Mit der Wahl in den Vorstand einer Wohnbaugenossenschaft sind Pflichten und Aufgaben zu übernehmen und ist auch ein hohes Mass an Verantwortung verbunden. Es stellen sich folgende Fragen:

Welche Ansprüche muss ein Vorstandsmitglied erfüllen und wem ist es rechenschaftspflichtig? Welche gesetzlichen Anforderungen bestehen? Wo sind Spielräume vorhanden und wo nicht, welche Aufgaben müssen übernommen werden und welche nicht?

Dazu kommt die Frage, was heute Corporate Governance für Wohnbaugenossenschaften und das einzelne Vorstandsmitglied heisst. Für was haftet der Vorstand und wie muss er entschädigt werden? Welche Rollen haben der Vorstand als Gremium und das einzelne Mitglied?

Dieser Kurs hilft Ihnen, Ihr Amt mit der notwendigen Sorgfalt auszufüllen und Fragen zu klären.

Details und Kursanmeldung

02.10.2017, Volkshaus Zürich, Blauer Saal, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
Mediation im Mietwesen und das Verfahren der Mediation in der neuen ZPO

Überall wo es Menschen gibt, gibt es Konflikte. Meist können die Beteiligten den Disput miteinander selbst lösen. Klappt es jedoch nicht mehr mit der Kommunikation, so wird oft der Gerichtsweg eingeschlagen. Gerichtliche Auseinandersetzungen führen aber oft zu unbefriedigenden Ergebnissen. Die Anliegen der Parteien bleiben auf der Strecke – zurück bleibt ein Scherbenhaufen.

Eine andere Möglichkeit, Konflikte zu lösen, bietet das Mediationsverfahren. Diese Alternativmethode ist auch im Mietwesen sinnvoll und empfehlenswert.

Ein Kernpunkt der neuen Schweizerischen Zivilprozessordnung ist die Stärkung der aussergerichtlichen Streitbeilegung. Vor dem Gang zum Gericht, müssen die Streitparteien eine gütliche Verhandlungsrunde durchführen. Diese Vorrunde kann ein Schlichtungsverfahren oder eine Mediationsverfahren sein. In den Artikeln 213 - 218 ZPO ist die Mediation als aussergerichtliches Verfahren gesetzlich verankert und erhält nun stärkeres Gewicht.

Der Kurs vermittelt einen Überblick über das Mediationsverfahren und beleuchtet die Auswirkungen der neuen Zivilprozessordnung. Anhand von Beispielen lernen die Teilnehmenden das Verfahren kennen, und sie üben es anzuwenden.

Details und Kursanmeldung

17.10.2017, Trainingscenter Keramik Laufen, Wahlenstrasse 46, 4242 Laufen
Hauswart-Servicekurs: Unterhalt von Armaturen, Keramik und Sanitärapparaten

In diesem Kurs erklären Ihnen erfahrene Fachleute das Innere von Armaturen und Keramik. Sie sehen im Werk, wie sie hergestellt werden und können in einer Lernwerkstatt die verschiedenen Modelle genauer unter die Lupe nehmen, damit Sie bei der Reinigung und beim Beheben von Störungen und Fehlern das Richtige tun.

Im ersten Teil lernen Sie die häufigsten Armaturen (mechanische, thermische und selbstschliessende) kennen. Das Kursziel ist, dass Sie selbst beurteilen können, wo das Problem liegt und wie bei dessen Behebung vorzugehen ist. Nachher können Sie gewisse Reparaturen oder Auswechslungen selber ausführen. Sie wissen Bescheid über Energiesparmöglichkeiten bei Armaturen und erhalten Tipps zu Reinigung und Unterhalt.

Im zweiten Teil erfahren Sie Grundlegendes über Keramik und Sanitärapparate. Sie lernen, was bei deren Befestigung wichtig ist, wie die häufigsten Probleme bei WC-Anlagen gelöst werden, und wie die Innengarnitur eines Keramikspülkastens repariert und danach richtig eingestellt wird. Tipps zur Fehlerdiagnose sowie zu Pflege und Reinigung runden das Ganze ab.

Details und Kursanmeldung

25.10.2017, Hotel Freienhof Thun, Freienhofgasse 3, 3600 Thun
Nebenkosten und Mietzinsanpassungen (Thun)

Die bundesgerichtliche Rechtsprechung macht strenge Vorgaben in Bezug auf die Festlegung der Nebenkosten. Auch die Abänderung der Nebenkosten muss zwingend gewissen Vorgaben entsprechen. Formfehler haben finanziell weitreichende Konsequenzen für die Genossenschaft. Das gleiche gilt für Mietzinsanpassungen.

Dieser Kurs vermittelt Ihnen die Rechtsgrundlagen, damit Sie Nebenkosten im Mietvertrag richtig festhalten und notwendige Vertragsänderungen oder Mietzinsanpassungen korrekt durchführen können. Mit dieser Schwerpunktsetzung auf die juristischen Fragen bildet der Kurs eine ideale Ergänzung zu unseren Kursen über Mietzinskalkulation.

Details und Kursanmeldung

31.10.2017, Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich
Führungsinstrumente für Genossenschaften (PM2bM)

In diesem Kurs lernen Sie viele Führungsinstrumente kennen, die Ihnen helfen, Risiken zu erkennen und Alltagsgeschäfte sowie Massnahmen rechtzeitig zu planen. Thematisiert werden Instrumente, welche die Führung der Genossenschaft insgesamt betreffen und solche, welche die Arbeit im Vorstand erleichtern.

Als Fallbeispiele behandeln die Referenten unter anderem:

  • die Inhalte von Geschäftsreglementen,
  • das Setzen von Jahreszielen,
  • die Bedeutung der Budgetierung und der Überwachung der Finanzen,
  • Hilfsmittel für den Personalbereich und für die Selbstevaluation,
  • das Informationssystem einer grösseren Genossenschaft, welches sich auf das Prinzip der «Balanced Scorecard» stützt.

Details und Kursanmeldung

08.11.2017, Restaurant Bundesbahn, Hochstrasse 59, 4053 Basel
Mietzinskalkulation bei gemeinnützigen Wohnbauträgern (Basel)

Wohnbaugenossenschaften kalkulieren normalerweise auf der Basis der Kostenmiete. Statutarische Vorgaben und die Verpflichtung gegenüber den GenossenschafterInnen und MieterInnen sorgen für die Einhaltung dieser Praxis. Genossenschaften, welche die Kostenmiete zu knapp kalkulieren, laufen jedoch Gefahr, ihren Handlungsspielraum für Neuerungen und Erweiterungen zu verlieren und langfristig die gute Verwaltung ihres Bestandes zu gefährden. Die Mietzinskalkulation muss deshalb neben den Rechts- und Buchhaltungsgrundsätzen berücksichtigen, ob die Mieten gemäss Kostenmiete mittel- und langfristig kostendeckend sind. Zu wissen, wie vorzugehen ist, wenn dies nicht der Fall ist, gehört zum notwendigen Rüstzeug für eine seriöse Finanzierung der Genossenschaft.

Dieser Kurs behandelt folgende Themen:

  • Mietzinskalkulation nach verschiedenen Systemen der Kostenmiete
  • Vorgehen bei nicht kostendeckenden Mieten gemäss «reiner» Kostenmiete
  • Mietzinskalkulation nach OR-Miete
  • Beispielrechnung zur Mietzinskalkulation in einer Genossenschaft
  • Verfahren der Mietzinserhöhung.

Details und Kursanmeldung

28.11.2017, Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich
Rechnungslegung, Kennzahlen und Finanzanalyse (PM3M)

Was gilt es bei der Rechnungslegung in Wohnbaugenossenschaften zu beachten? Wie zeigen sich finanzielle Engpässe an? Wie können Sie Finanzkennzahlen zum Erkennen der Probleme und Entwicklungspotentiale Ihrer Genossenschaft nutzen?

Dieser Kurs bietet eine Einführung in die wichtigsten Finanzkennzahlen, und Sie lernen eine Genossenschaftsbuchhaltung kritisch zu lesen.

Details und Kursanmeldung

11.01.2018, Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich
Verwaltungsaufgaben: Mieter- und Mitgliederbeziehungen, Mietzinskalkulation, Liegenschaftsunterhalt (PM4M)

Dieser Kurs führt Sie in die wichtigsten Verwaltungsaufgaben von Wohnbaugenossenschaften ein und zeigt Ihnen, worauf es beim Unterhalt ankommt.

Behandelte Themen:

  • Mitglieder- und Mieterorientierung bei Vermietung und Verwaltung
  • wichtige Aspekte des Vermietungsprozesses und der Mietzinspolitik
  • Beschwerdemanagement, Mieterkonflikte, Schlichtung, Mediation
  • Siedlungskommissionen, Mieteraktivitäten
  • Kommunikationsinstrumente und Empfehlungen zur Kommunikation
  • Arbeitgeberinnenrolle, Pflichtenhefte von Mitarbeitenden
  • Liegenschaftsunterhalt: Sicherstellen der Gebrauchstauglichkeit und Werterhaltung

Details und Kursanmeldung

08.02.2018, Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich
Bau, Kauf und Renovation: Strategische Immobilienplanung, Boden- und Wohnungsmarkt (PM5M)

Aus der Sicht der gemeinnützigen Wohnbauträger sieht vieles anders aus als aus der Sicht einer gewinnmaximierenden Immobiliengesellschaft. Sanierungen und Ersatzneubauten brauchen in Genossenschaften eine besonders sorgfältige Vorbereitung. Deshalb lohnt es sich, eine langfristige Strategie zu entwickeln. Es gilt bauliche Fragen zu klären, gesellschaftliche Entwicklungen zu berücksichtigen und richtig zu informieren: Wann stehen welche Sanierungen an? Soll neu gebaut werden und wenn ja, für welche Zielgruppe? Wann sollen die Mitglieder der Genossenschaft über welche Schritte informiert werden?

Der Kurs behandelt alle Schritte der strategischen Immobilienplanung. Weiter weist er auf die Bedeutung der Auseinandersetzung mit dem Potential, aber auch den Problemen des bestehenden Wohnungsbestandes der Genossenschaften hin. Dazu gehört die Untersuchung der bestehenden Bausubstanz sowie die Bewertung von Arealen und Liegenschaften, sei es bei baulichen Eingriffen in bestehende Wohnsiedlungen oder bei Bauten auf der grünen Wiese.

Zudem erhalten Sie Hinweise, wo trotz der hohen Bodenpreise gemeinnütziger Wohnungsbau möglich ist.

Details und Kursanmeldung

Novotel Zürich City West, Schiffbaustrasse 13, 8005 Zürich
Praxisnahe Buchhaltung für Genossenschaften (WM3F)

Die Anforderungen und Vorschriften an die Buchhaltung von Wohnbaugenossenschaften sind komplex und anspruchsvoll. Da sind einerseits die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen, andererseits Sondervorschriften von Behörden. Zudem muss die Jahresrechnung verständlich und aussagekräftig sein sowie einen möglichst sicheren Einblick in die wirtschaftliche Lage ermöglichen. Kennzahlen sollen über Jahre und mit anderen Genossenschaften vergleichbar sein, um eine Analyse der Jahresrechnung zu ermöglichen.

Der Kurs führt in folgende Themen ein:

  • Mietzinsberechnung, Kostenmiete,
  • Führung und Organisation der Buchhaltung,
  • Buchhalterische Behandlung von Heiz- / Nebenkosten und weiterer ausgewählter Geschäftsfälle,
  • Mehrwertsteuer, Ertragssteuern,
  • Abschreibungen, Rückstellungen, Erneuerungsfonds, Fondsrechnungen,
  • Gestaltung der Jahresrechnung, Bilanzanalyse, Kennzahlen.
Einzelne Themenbereiche werden in Gruppen behandelt, damit die fachlichen Bedürfnisse und Vorkenntnisse der Teilnehmenden angemessen berücksichtigt werden können.

Details und Kursanmeldung

Ort und Termine nach Vereinbarung
Fit für die Zukunft - Boxenstopp für Vorstände (Angebot à la carte)

Der Vorstand als strategisch verantwortliches, ehrenamtliches Gremium ist heute auf vielerlei Weisen herausgefordert: Welche Ansprüche ans genossenschaftliche Wohnen wollen und können wir zukünftig befriedigen? Welchen BewohnerInnen-Mix streben wir an? Wie sind wir personell gerüstet für künftige Aufgaben? Werden wir den Anforderungen mit unserer internen Arbeitsteilung und der Zusammenarbeit im Vorstand gerecht?

Am Boxenstopp erarbeiten Vorstandsgremien die zu ihnen passenden Zukunftsszenarien sowie die für deren Umsetzung notwendigen Grundlagen. Der Boxenstopp ist eine Vorstandsretraite, die dadurch bereichert wird, dass Ihre Innensicht durch Gleichgesinnte aus anderen Vorständen und/oder von Fachleuten gespiegelt wird. Je nach Bedürfnissen und Zielen bietet Ihnen die Kursleitung zusätzliche fachliche Inputs, die Ihnen helfen, die notwendigen Schritte vorzubereiten, um im Vorstand und mit Ihren Angestellten die Zukunftsaufgaben Ihrer Genossenschaft effizient und zielführend anpacken zu können.

Der gemeinsam verbrachte Abend bietet zudem Gelegenheit für informellen Austausch der Vorstandsmitgliedern untereinander oder mit anderen Genossenschaften.

Details und Kursanmeldung

Ort und Termine nach Vereinbarung
Neue Statuten für unsere Genossenschaft (Angebot à la carte)

Sind die Statuten Ihrer Genossenschaft in die Jahre gekommen? Haben Sie Zweifel, eine Statutenrevision aus eigener Kraft realisieren zu können? Oder suchen Sie eine Möglichkeit, die schon lange geplante Statutenrevision endlich aufzugleisen? Genossenschaften, die vor dieser Situation stehen, bieten wir den Statutenworkshop.

In diesem Workshop erarbeiten Sie basierend auf den Musterstatuten Ihres Verbandes einen Statutentext, der sowohl den gesetzlichen Anforderungen als auch den individuellen Bedürfnissen Ihrer Genossenschaft entspricht. Die Genossenschaft sollte durch drei oder mehr Repräsentanten/-innen vertreten sein. So kann bereits am Workshop eine Diskussion verschiedener Lösungen stattfinden.

Dank der kompetenten Workshop-Leitung durch unsere Fachberater erarbeiten Sie einen Statutenentwurf, den sie dem Vorstand und später der Generalversammlung unterbreiten können.

Benötigtes Material: Notebook, Drucker, aktuelle Musterstatuten für Wohnbaugenossenschaften

Details und Kursanmeldung

Ort und Termine nach Vereinbarung
Leitbild-Workshop (Angebot à la carte)

Macht sich Ihre Genossenschaft grundsätzliche Gedanken über die Ausrichtung und das Zielpublikum? Möchten Sie sich Grundlagen für Renovations- und Neubaupläne erarbeiten? Haben Sie vor, eine neue Genossenschaft zu gründen? Dann ist der Leitbild-Workshop die bekömmliche Vorspeise dazu. Der dreistündige Workshop trägt dazu bei, den gleichen Strick für die kommenden Aufgaben zu finden und die Quelle der Missverständnisse zu verringern.

Details und Kursanmeldung