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Solidaritätsfonds - Hintergrund

Solidarische Selbsthilfe
Seit der Solidaritätsfonds 1966 gegründet wurde, hat er dasselbe Ziel: Die Förderung des gemeinnützigen, genossenschaftlichen Wohnungsbaus. So unterstützt die Stiftung kapitalschwache, aber entwicklungsfähige Wohnbaugenossenschaften. Sie hilft bei der Restfinanzierung von Bauvorhaben und Landkäufen oder bei der finanziellen Sanierung von notleidenden gemeinnützigen Wohnbauträgern. Zudem fördert der Solidaritätsfonds Aktivitäten, die darauf abzielen, den Marktanteil der gemeinnützigen Wohnbauträger zu erhöhen oder den gemeinnützigen Wohnungsbau qualitativ weiterzuentwickeln.

Seit 1966 konnte die Stiftung Solidaritätsfonds in allen Regionen der Schweiz Darlehen in der Höhe von insgesamt über 100 Millionen Franken gewähren. Über die Darlehensvergabe entscheidet ein unabhängiger Stiftungsrat. Dieser richtet sich nach den Grundsätzen der Charta der gemeinnützigen Wohnbauträger und dem Leitbild von Wohnbaugenossenschaften Schweiz.

Stiftungsvermögen
Die Idee des Solidaritätsfonds lebt von der grossen Solidarität der Verbandsmitglieder, die jedes Jahr freiwillige Beiträge spenden. Die Stiftung finanziert sich nur durch diese Beiträge sowie durch Zinserträge. Damit ist sie ein echtes Selbsthilfeinstrument der gemeinnützigen Wohnbauträger.

Wohnbaugenossenschaften Schweiz empfiehlt seinen Mitgliedern eine Einzahlung von zehn Franken pro Wohnung und Jahr. Mittlerweile kommen so jedes Jahr fast eine Million Franken zusammen. Ende 2022 belief sich das Stiftungsvermögen auf rund 48.4 Millionen Franken.

50 Jahre Solidaritätsfonds

Vor 50 Jahren wurde die Stiftung Solidaritätsfonds von Wohnbaugenossenschaften Schweiz gegründet. Der Leporello blickt zurück auf die bewegte Geschichte der Stiftung, die zu einer erfolgreichen Institution geworden ist.