Aus den Regionen
06.07.2023 Regionalverband Bern-Solothurn
Aussicht auf preisgünstigen Wohnraum in Burgdorf
SP und Mieterverband haben ihre Gemeindeinitiative "Für bezahlbares Wohnen in Burgdorf" zugunsten des in Kraft getretenen Gegenvorschlags zurückgezogen.
Ende 2017 hatten sie die Initiative mit über 1300 Unterschriften eingereicht. SP und Mieterverband stellten sich hinter den indirekten Gegenvorschlag, der im Stadtrat eine klare Mehrheit fand. Seit ein paar Monaten ist ein neuer Artikel im Baureglement in Kraft. Wo in Zukunft im grösseren Stil - ab 3000m2 neue Geschossfläche oberirdisch - gebaut wird, muss mindestens ein Drittel als preisgünstiger Wohnraum erstellt und dauerhaft in Kostenmiete vermietet werden. "Damit entsteht Wohnraum, der jeder Spekulation entzogen und langfristige erfahrungsgemäss 20 und mehr Prozent günstiger ist als der Durchschnitt", schreibt das Komitee, das seinerzeit für das Anliegen Unterschriften sammelte.
14.06.2023 Regionalverband Winterthur
«Ein Meer aus Solarpanels für das Mattenbachquartier»
100 Prozent erneuerbare Engergie: In Rekordzeit hat die Winterthurer WBG Talgut auf allen Liegenschaften Photovoltaikanlagen im Selbstbau installiert.
Über 30 Mieterinnen und Mieter haben Ferien genommen, um für eine nachhaltigere Zukunft mitanzupacken.
Erfahren Sie mehr über das Pionierprojekt der Winterthurer Wohnbaugenossenschaft Talgut aus der Publireportage vom Landboten am 14.6.2023.
Erfahren Sie mehr über das Pionierprojekt der Winterthurer Wohnbaugenossenschaft Talgut aus der Publireportage vom Landboten am 14.6.2023.
02.05.2023 Regionalverband Zentralschweiz
Erneuerbar Heizen – Förderbeiträge in der Zentralschweiz
Sie planen den Ersatz Ihrer alten Öl-, Gas- oder Elektroheizung durch ein erneuerbares Heizsystem und möchten gleichzeitig von den Förderbeiträgen profitieren? Hier finden Sie nützliche Informationen und eine Auflistung zu den notwendigen Schritten, um Förderbeiträge erhältlich zu machen.
https://www.energie-zentralschweiz.ch/media/511/download?attachment=
https://www.energie-zentralschweiz.ch/media/511/download?attachment=
02.05.2023 Regionalverband Zentralschweiz
«Angebot des Kantons zu Energiethemen»
Geschätztes Mitglied
Sie befassen sich mit Themen zu Energiefragen und möchten gerne ihr Wissen auf den aktuellen Stand bringen? Die Kantone Zug und Luzern unterstützen dies in Form eines Kantonsbeitrags an eine «inhouse-Schulung» (unter Vorbehalt, Ihr Sitz ist in den Kantonen Luzern, Uri, Obwalden, Nidwalden, Schwyz oder Zug). Der klare Vorteil einer «inhouse-Schulung» liegt darin, dass Sie in einem halbtägigen Workshop in Ihren eigenen Büroräumlichkeiten einen umfassenden Überblick zum energiebewussten Bauen und zur energiebewussten Gebäudeerneuerung erhalten. Sie erfahren, wie Sie den Energiebedarf einer Immobilie deutlich senken können und bekommen gleichzeitig die Möglichkeit fokussiert zu Themen Ihrer Wahl oder zu eigenen Projekten mit den Fachpersonen vertieft zu diskutieren und auszutauschen.
Wir als Regionalverband empfehlen dieses Angebot des Kantons und machen Sie deshalb gerne darauf aufmerksam.
Sollten Sie an diesem Angebot interessiert sein, finden Sie hier nähere Informationen und Kontaktangaben.
Sie befassen sich mit Themen zu Energiefragen und möchten gerne ihr Wissen auf den aktuellen Stand bringen? Die Kantone Zug und Luzern unterstützen dies in Form eines Kantonsbeitrags an eine «inhouse-Schulung» (unter Vorbehalt, Ihr Sitz ist in den Kantonen Luzern, Uri, Obwalden, Nidwalden, Schwyz oder Zug). Der klare Vorteil einer «inhouse-Schulung» liegt darin, dass Sie in einem halbtägigen Workshop in Ihren eigenen Büroräumlichkeiten einen umfassenden Überblick zum energiebewussten Bauen und zur energiebewussten Gebäudeerneuerung erhalten. Sie erfahren, wie Sie den Energiebedarf einer Immobilie deutlich senken können und bekommen gleichzeitig die Möglichkeit fokussiert zu Themen Ihrer Wahl oder zu eigenen Projekten mit den Fachpersonen vertieft zu diskutieren und auszutauschen.
Wir als Regionalverband empfehlen dieses Angebot des Kantons und machen Sie deshalb gerne darauf aufmerksam.
Sollten Sie an diesem Angebot interessiert sein, finden Sie hier nähere Informationen und Kontaktangaben.

24.04.2023 Regionalverband Bern-Solothurn
Bewerben um Wohnungen im Holligerhof 5 und 6, Bern
Die Baugenossenschaft Aare und die npg AG nehmen zur Zeit Bewerbungen um Wohnungen in der Siedlung Holliger (Holligerhof 5 und 6) in Bern entgegen.
Um Wohnungen im Wohnprojekt "Here comes the sun" der BG Aare kann man sich unter folgendem Link bis am 30. April 2023 bewerben. Das Bewerbungsfenster um Wohnungen im Projekt "Stromboli" der npg AG läuft bis am 15. Mai 2023. In der Siedlung Holliger realisieren sechs gemeinnützige Bauträger rund 350 Wohnungen rund um einen gemeinsamen Hof. Mehr Informationen zur Siedlung: https://www.holliger-bern.ch/.
19.04.2023 Regionalverband Winterthur
Generalversammlung Wohnbaugenossenschaften Winterthur
Am 18. April 2023 fand die 82. Generalversammlung im Casinotheater Winterthur statt. Über die gemütliche Stimmung und die vielen schönen Begegnungen an unserer Generalversammlung haben wir uns sehr gefreut.
Und wir danken herzlich für das grosse Vertrauen: Alle Anträge des Vorstandes wurden einstimmig angenommen!
Die Gremien sind für die nächsten drei Jahre neu bestimmt worden. Nebst den bestehenden Vorstandsmitgliedern Asiye Suter, Yves Hartmann, Erich Wegmann, Christian Tribelhorn und Präsidentin Doris Sutter sind neu Katharina Gander und Gamal Rasmy in den Vorstand gewählt worden. Wir freuen uns sehr auf eine gute Zusammenarbeit mit den beiden Neuen!
Die zurücktretenden Vorstandsmitglieder Flavio Cavadini und Martin Schmidli werden wir mit einem herzlichen Dankeschön für den langjährigen Einsatz gebührend verabschieden.
Die Gremien sind für die nächsten drei Jahre neu bestimmt worden. Nebst den bestehenden Vorstandsmitgliedern Asiye Suter, Yves Hartmann, Erich Wegmann, Christian Tribelhorn und Präsidentin Doris Sutter sind neu Katharina Gander und Gamal Rasmy in den Vorstand gewählt worden. Wir freuen uns sehr auf eine gute Zusammenarbeit mit den beiden Neuen!
Die zurücktretenden Vorstandsmitglieder Flavio Cavadini und Martin Schmidli werden wir mit einem herzlichen Dankeschön für den langjährigen Einsatz gebührend verabschieden.
18.04.2023 Regionalverband Bern-Solothurn
JA zum Klimaschutz-Gesetz
Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn setzt sich ein für ein JA zum Klimaschutz-Gesetz.
Im Kanton Bern setzt sich ein breit abgestütztes kantonales Komitee für ein JA zum Klimaschutz-Gesetz ein, darunter auch Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn zusammen mit weiteren Verbänden, Organisationen und Politiker:innen.
Am 18. Juni stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über das Klimaschutz-Gesetz ab, den indirekten Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative. Eine grosse Mehrheit hat dem Gesetz im Parlament zugestimmt. Weil die SVP das Referendum ergriffen hat, kommt es nun zur Abstimmung.
Mehr Informationen in der Medienmitteilung (D/FR) oder auf der Webseite.
Am 18. Juni stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über das Klimaschutz-Gesetz ab, den indirekten Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative. Eine grosse Mehrheit hat dem Gesetz im Parlament zugestimmt. Weil die SVP das Referendum ergriffen hat, kommt es nun zur Abstimmung.
Mehr Informationen in der Medienmitteilung (D/FR) oder auf der Webseite.
17.04.2023 Regionalverband Bern-Solothurn
Der Jahresbericht 2022 liegt vor!
Der Jahresbericht des Regionalverbands Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn liegt vor. Erfahren Sie mehr über die Aktivitäten des Verbands vom letzten Jahr!

11.04.2023 Regionalverband Zürich
Online-Umfrage: Erfolgsfaktoren der Digitalisierung bei Wohnbaugenossenschaften
Ziel der Umfrage ist es, herauszufinden, bei welchen Geschäfts- und Supportprozessen einer Wohnbaugenossenschaft eine Digitalisierung überhaupt Sinn macht und welche Faktoren erfolgsentscheidend sind.
In Absprache und mit Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften Zürich ist aktuell eine Umfrage bei allen Geschäftsführenden der Zürcher Wohnbaugenossenschaften im Rahmen einer Masterarbeit an der ZHAW aufgeschaltet. Ziel der Umfrage ist es, herauszufinden, bei welchen Geschäfts- und Supportprozessen einer Wohnbaugenossenschaft eine Digitalisierung überhaupt Sinn macht und welche Faktoren erfolgsentscheidend sind. Link zur Umfrage.
04.04.2023 Regionalverband Zürich
Stimmige Idee: die Gründung eines genossenschaftlichen Konzertchors
Auf Initiative der Gewerkschaftlichen Wohn- und Baugenossenschaft GEWOBAG wird der Genossenschaftliche Konzertchor Zürich (GKZ) gegründet. Diese Idee verleiht dem Begriff Stimmrecht eine ganz neue Bedeutung. Wohnbaugenossenschaften Zürich hat bei den Initianten nachgefragt.
Im Bereich der Kultur gibt es viele Möglichkeiten für gemeinschaftliche Aktivitäten. Warum gerade ein Chor?
Heute geht es in einer Wohnbaugenossenschaft vornehmlich darum, schön und preiswert an guter Lage zu wohnen. Aber der Mensch lebt nicht vom Wohnen allein – eine hohe Lebensqualität entsteht auch durch eine gute Nachbarschaft. Wir konstatieren, dass sich die Gesellschaft digitalisiert, auseinanderlebt und vereinsamt – man fährt mit dem Lift von der Wohnung direkt in die Garage oder den Veloraum und begegnet seinen Nachbarn kaum noch.
Wir spüren das grosse Bedürfnis, wieder vermehrt etwas miteinander zu unternehmen. Beim Chorsingen trifft man sich, singt, lacht und lernt gemeinsam. Menschen aus unseren verschiedenen Siedlungen treffen hier aufeinander, frönen ihrer Leidenschaft und es entstehen neue Freundschaften. Etwas zu erreichen, was man alleine nicht kann, ist etwas Urgenossenschaftliches. Und auch jenen, die einfach nur gerne zuhören möchten, wird etwas geboten. Entsprechend gross ist der Publikumsandrang bei den Konzerten.
Die GEWOBAG hat ja bereits einen Chor. Warum wollen Sie eigens dafür eine Genossenschaft gründen?
Was noch zu wenig bekannt ist: Bereits heute steht der Chor allen singbegeisterten Zürcherinnen und Zürchern offen, die sich mit dem Genossenschaftsgedanken identifizieren können. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich viele neue Stimmen aus anderen Wohnbaugenossenschaften für diese Idee gewinnen lassen. Der Konzertchor möchte sich parallel dazu weiter öffnen und auch finanziell nicht mehr von der GEWOBAG abhängig sein, sondern künftig von mehreren Genossenschaften getragen werden.
Können alle Genossenschafter:innen Mitglied werden?
Mitsingen können alle Interessierten, Genossenschafterinnen bzw. Genossenschafter werden jedoch nur Wohnbaugenossenschaften. Die angestrebten zehn bis 15 Gründungsgenossenschaften sollen Anteilscheine – zum Beispiel im Verhältnis zu ihrer Grösse – zeichnen und Stimmrecht haben. Mit Einzelpersonen würde es zu schwerfällig. Wir möchten eine schlanke Organisation mit einer überschaubaren Generalversammlung, damit sich der Chor auf seinen Sinn und Zweck konzentrieren kann.
Der Genossenschaftschor will sich solide finanzieren und auch Gönnerinnen und Sponsoren ansprechen. Wer käme dafür in Frage?
Zum einen können sich Genossenschaften, die nicht gleich Mitglied werden wollen, als Gönnerinnen mit einmaligen Beträgen engagieren. Zum anderen können wir dank dieser Organisationsform auch Beiträge anderer Sponsorinnen und Sponsoren, welche die Kultur unterstützen, für die Projekte gewinnen.
Und wer übernimmt das Organisatorische, die Arbeit rund um den Chor?
Da sind wir inzwischen sehr eingespielt. Wir haben ein Team, wir haben die Beziehungen und kennen die Auftrittsorte. Die GEWOBAG wird den Chor auch weiterhin administrativ und organisatorisch unterstützen.
In welche Richtung soll es musikalisch gehen?
Repertoire und Programm bestehen jeweils aus einem klassischen Teil, zum Beispiel Klassikern von Verdi und Puccini, und zum anderen aus bekannten Stücken aus der Filmmusik. Der Chor schlägt Brücken, musikalisch wie nachbarschaftlich. Genauso mischt sich auch das Publikum. Einige Beispiele unserer Konzerte sind auf unserer Website zu hören und zu sehen.
Das Projekt klingt ambitioniert. Wie erreicht man Konzertreife?
Dank professioneller Begleitung, intensiven Proben und zwei, drei professionellen Solistinnen und Solisten, die engagiert werden, um das Tüpfelchen aufs i beizusteuern. Ausserdem begleiten uns die rund 70 Profi-Musikerinnen und -Musiker des Orchesters Camerata Cantabile. Wir proben einmal in der Woche in der Neuen Reformierten Kirche in Albisrieden.
Wenn jemand gerne singt, aber noch keine Erfahrung hat, kann sie oder er dann trotzdem mitmachen?
Ja, natürlich. Wir haben eine professionelle Stimmtrainerin. Sie kann die jeweilige Stimmlage ermitteln und unterstützt die Chormitglieder bei der Stimmbildung. Uns ist aber etwas anderes wichtig: Wir haben zwar ein sehr hohes Niveau, aber nicht das KKL oder die Mailänder Scala, sondern der Weg ist das Ziel, also miteinander etwas zu erschaffen. Wir wollen Wohnbaugenossenschaften zusammenbringen, ihre Bewohnenden verbinden und gute Kontakte schaffen. Das Konzert in bekannten Konzertsälen ist jeweils der Höhepunkt, der Lohn für die vielen Probestunden und ein einmaliges Erlebnis für alle Beteiligten.
Sind bereits Konzerte geplant?
Ja, das nächste grosse Chorkonzert wird am 6. Oktober 2023 im KKL in Luzern stattfinden. Das Programm steht bereits fest und die Proben haben inzwischen begonnen. Es wäre schön, wenn noch ein paar Männerstimmen hinzukämen. Und der grosse Traum ist es natürlich, einmal eine Tournee zu machen.
Der Chor beginnt nicht bei Null
Die GEWOBAG hat bereits 2017 einen Chor gegründet und rund 150 Stimmen aus den eigenen Reihen dafür gewonnen. Auch verfügt dieser Klangkörper schon über Konzerterfahrung. So gab es mehrere Auftritte – einen Galaabend im KKL Luzern und zuletzt am internationalen Genossenschaftstag, dem 22. Juli 2022, zusammen mit dem Zürcher Orchester Camerata Cantabile – in der Tonhalle Zürich. Ausschnitte aus den Konzerten finden Sie hier.
Der Genossenschaftliche Konzertchor Zürich (in Gründung) wird als Genossenschaft mit Generalversammlung, Vorstand, Administration und Chorleitung organisiert. Für Fragen steht Fredy Schär Interessierten gerne unter Tel. 079 358 54 64 oder fredy.schaer@genossenschaftschor.ch zur Verfügung.
Heute geht es in einer Wohnbaugenossenschaft vornehmlich darum, schön und preiswert an guter Lage zu wohnen. Aber der Mensch lebt nicht vom Wohnen allein – eine hohe Lebensqualität entsteht auch durch eine gute Nachbarschaft. Wir konstatieren, dass sich die Gesellschaft digitalisiert, auseinanderlebt und vereinsamt – man fährt mit dem Lift von der Wohnung direkt in die Garage oder den Veloraum und begegnet seinen Nachbarn kaum noch.
Wir spüren das grosse Bedürfnis, wieder vermehrt etwas miteinander zu unternehmen. Beim Chorsingen trifft man sich, singt, lacht und lernt gemeinsam. Menschen aus unseren verschiedenen Siedlungen treffen hier aufeinander, frönen ihrer Leidenschaft und es entstehen neue Freundschaften. Etwas zu erreichen, was man alleine nicht kann, ist etwas Urgenossenschaftliches. Und auch jenen, die einfach nur gerne zuhören möchten, wird etwas geboten. Entsprechend gross ist der Publikumsandrang bei den Konzerten.
Die GEWOBAG hat ja bereits einen Chor. Warum wollen Sie eigens dafür eine Genossenschaft gründen?
Was noch zu wenig bekannt ist: Bereits heute steht der Chor allen singbegeisterten Zürcherinnen und Zürchern offen, die sich mit dem Genossenschaftsgedanken identifizieren können. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich viele neue Stimmen aus anderen Wohnbaugenossenschaften für diese Idee gewinnen lassen. Der Konzertchor möchte sich parallel dazu weiter öffnen und auch finanziell nicht mehr von der GEWOBAG abhängig sein, sondern künftig von mehreren Genossenschaften getragen werden.
Können alle Genossenschafter:innen Mitglied werden?
Mitsingen können alle Interessierten, Genossenschafterinnen bzw. Genossenschafter werden jedoch nur Wohnbaugenossenschaften. Die angestrebten zehn bis 15 Gründungsgenossenschaften sollen Anteilscheine – zum Beispiel im Verhältnis zu ihrer Grösse – zeichnen und Stimmrecht haben. Mit Einzelpersonen würde es zu schwerfällig. Wir möchten eine schlanke Organisation mit einer überschaubaren Generalversammlung, damit sich der Chor auf seinen Sinn und Zweck konzentrieren kann.
Der Genossenschaftschor will sich solide finanzieren und auch Gönnerinnen und Sponsoren ansprechen. Wer käme dafür in Frage?
Zum einen können sich Genossenschaften, die nicht gleich Mitglied werden wollen, als Gönnerinnen mit einmaligen Beträgen engagieren. Zum anderen können wir dank dieser Organisationsform auch Beiträge anderer Sponsorinnen und Sponsoren, welche die Kultur unterstützen, für die Projekte gewinnen.
Und wer übernimmt das Organisatorische, die Arbeit rund um den Chor?
Da sind wir inzwischen sehr eingespielt. Wir haben ein Team, wir haben die Beziehungen und kennen die Auftrittsorte. Die GEWOBAG wird den Chor auch weiterhin administrativ und organisatorisch unterstützen.
In welche Richtung soll es musikalisch gehen?
Repertoire und Programm bestehen jeweils aus einem klassischen Teil, zum Beispiel Klassikern von Verdi und Puccini, und zum anderen aus bekannten Stücken aus der Filmmusik. Der Chor schlägt Brücken, musikalisch wie nachbarschaftlich. Genauso mischt sich auch das Publikum. Einige Beispiele unserer Konzerte sind auf unserer Website zu hören und zu sehen.
Das Projekt klingt ambitioniert. Wie erreicht man Konzertreife?
Dank professioneller Begleitung, intensiven Proben und zwei, drei professionellen Solistinnen und Solisten, die engagiert werden, um das Tüpfelchen aufs i beizusteuern. Ausserdem begleiten uns die rund 70 Profi-Musikerinnen und -Musiker des Orchesters Camerata Cantabile. Wir proben einmal in der Woche in der Neuen Reformierten Kirche in Albisrieden.
Wenn jemand gerne singt, aber noch keine Erfahrung hat, kann sie oder er dann trotzdem mitmachen?
Ja, natürlich. Wir haben eine professionelle Stimmtrainerin. Sie kann die jeweilige Stimmlage ermitteln und unterstützt die Chormitglieder bei der Stimmbildung. Uns ist aber etwas anderes wichtig: Wir haben zwar ein sehr hohes Niveau, aber nicht das KKL oder die Mailänder Scala, sondern der Weg ist das Ziel, also miteinander etwas zu erschaffen. Wir wollen Wohnbaugenossenschaften zusammenbringen, ihre Bewohnenden verbinden und gute Kontakte schaffen. Das Konzert in bekannten Konzertsälen ist jeweils der Höhepunkt, der Lohn für die vielen Probestunden und ein einmaliges Erlebnis für alle Beteiligten.
Sind bereits Konzerte geplant?
Ja, das nächste grosse Chorkonzert wird am 6. Oktober 2023 im KKL in Luzern stattfinden. Das Programm steht bereits fest und die Proben haben inzwischen begonnen. Es wäre schön, wenn noch ein paar Männerstimmen hinzukämen. Und der grosse Traum ist es natürlich, einmal eine Tournee zu machen.
Der Chor beginnt nicht bei Null
Die GEWOBAG hat bereits 2017 einen Chor gegründet und rund 150 Stimmen aus den eigenen Reihen dafür gewonnen. Auch verfügt dieser Klangkörper schon über Konzerterfahrung. So gab es mehrere Auftritte – einen Galaabend im KKL Luzern und zuletzt am internationalen Genossenschaftstag, dem 22. Juli 2022, zusammen mit dem Zürcher Orchester Camerata Cantabile – in der Tonhalle Zürich. Ausschnitte aus den Konzerten finden Sie hier.
Der Genossenschaftliche Konzertchor Zürich (in Gründung) wird als Genossenschaft mit Generalversammlung, Vorstand, Administration und Chorleitung organisiert. Für Fragen steht Fredy Schär Interessierten gerne unter Tel. 079 358 54 64 oder fredy.schaer@genossenschaftschor.ch zur Verfügung.