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News

13.09.2024
Gelungene Premiere im Tessin

Zum Thema "Potenziale nutzen: Chancen für mehr gemeinnützigen Wohnungsbau" gastierte das Forum des gemeinnützigen Wohnungsbaus in Mendrisio. 
Am ersten Forum des gemeinnützigen Wohnungsbaus im Tessin zeigte sich: Die Frage nach mehr bezahlbarem Wohnraum stellt sich nicht nur in grossen Städten, sondern auch im Kanton Tessin und in anderen Tourismus- und Bergregionen. Gerade im Südkanton ist das Modell des genossenschaftlichen Wohnungsbaus aber noch kaum bekannt. Fachleute aus Stadtplanung, Architektur und Wohnungsbau sowie Vertreterinnen und Vertreter von Kantonen zeigten auf, wie das Potenzial für mehr gemeinnützigen Wohnungsbau auch in diesen Regionen genutzt werden kann. Sie motivierten Kantone, Gemeinden und Vertreterinnen und Vertreter des gemeinnützigen Wohnungsbaus, aktiv zu werden.

Medienmitteilung vom 13. September 2024

 

09.09.2024
Inakzeptabler Kürzungsvorschlag

Expertengruppe schlägt bei der Wohnraumförderung Sparmassnahmen vor und missachtet damit einen kürzlich gefällten Volksentscheid sowie einen Verfassungsauftrag.
Eine Expertengruppe hat im Auftrag des Bundesrats Sparmassnahmen für den Bundeshaushalt geprüft. Unter anderem schlagen die Expertinnen und Experten vor, bei der Wohnraumförderung zu sparen. Konkret soll der Bund künftig auf weitere Einlagen in den Fonds de Roulement verzichten. Aus diesem Fonds werden gemeinnützigen Bauträgern zinsgünstige Darlehen für die Erstellung, Erneuerung und den Erwerb von Liegenschaften sowie für den Landerwerb gewährt.

Gegen Volksentscheid
«Das ist inakzeptabel», sagt Eva Herzog, Ständerätin Basel-Stadt und Präsidentin des Verbands Wohnbaugenossenschaften Schweiz. «Dieser Vorschlag missachtet die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt und den Aktionsplan Wohnungsknappheit, laut dem die Wohnraumförderung gestärkt werden soll. Und er widerspricht einem Volksentscheid.» 2020 hatte sich das Stimmvolk gegen die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» und für den indirekten Gegenvorschlag ausgesprochen, der einen neuen Rahmenkredit für den Fonds de Roulement vorsah. Der Rahmenkredit von 250 Millionen Franken läuft noch bis 2029. «Setzt der Bund diesen Sparvorschlag um, hält er sich nicht an seine Abmachung. Das wäre gegen Treu und Glauben», sagt Eva Herzog.

Gegen Verfassungsauftrag
Die Expertengruppe ist der Ansicht, dass die finanzielle Unterstützung des gemeinnützigen Wohnungsbaus primär durch Kantone und Städte erfolgen sollte. Artikel 108 der Bundesverfassung verpflichtet jedoch den Bund, den gemeinnützigen Wohnungsbau zu fördern. «Der Bund kann sich hier nicht aus der Verantwortung ziehen – schon gar nicht in der aktuellen Situation, wo vielerorts Wohnungsnot herrscht», findet Eva Herzog. Der Verband Wohnbaugenossenschaften Schweiz fordert deshalb vom Bundesrat, den Sparvorschlag in der Wohnraumförderung nicht umzusetzen.

Medienmitteilung vom 6. September 2024.

02.09.2024
Keine Erhöhung oder Senkung

Der Hypothekarische Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 1,75 Prozent.
Der Referenzzinssatz liegt seit 2. Dezember 2023 bei 1,75 Prozent. Da er sich im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert hat, ergibt sich seit der letzten Bekanntgabe kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch. Weitere Informationen finden Sie hier.

17.06.2024
Netzwerk Generationenwohnen

Die Webseite des Netzwerks Generationenwohnen (www.netzwerk-generationenwohnen.ch) ist seit kurzem live. Darauf findet sich auch die Charta des Netzwerks auf Deutsch und Französisch.
 
Im Netzwerk haben sich über zwanzig Organisationen, darunter gemeinnützige und gewinnorientierte Bauträgerinnen, Investoren und Entwicklerinnen, Gemeinden sowie Dienstleister, Verbände und Forschungsinstitutionen zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist, das Wohnmodell Generationenwohnen in der Schweiz weiter zu verbreiten.

Das Netzwerk befindet sich aktuell im Aufbau und wird sich voraussichtlich ab 2025 für weitere interessierte Mitglieder öffnen. Es wird im Rahmen des Projekts «Umsetzung von Generationenwohnen» von den beiden Trägerschaften Wohnbaugenossenschaften Schweiz und Förderverein Generationenwohnen Bern-Solothurn aufgebaut.
 

13.06.2024
Trotz Wohnungsknappheit: Bund will Mittel für gemeinnützigen Wohnungsbau kürzen

Die beiden Dachverbände für den gemeinnützigen Wohnungsbau, Wohnbaugenossenschaften Schweiz und WOHNEN SCHWEIZ, sind sehr irritiert über die Kürzungsabsichten des Bundes beim gemeinnützigen Wohnungsbau.
Im Aktionsplan Wohnungsknappheit, der erst letzte Woche vom Bundesrat bekräftigt wurde, ist noch von einer Stärkung der gemeinnützigen Bauträger die Rede. Nun droht das Gegenteil. 

Zur Medienmitteilung vom 13.6.2024

11.06.2024
Lärmschutz: Bewährte Lüftungspraxis statt jahrelange Rechtsunsicherheit

Wohnbaugenossenschaften Schweiz und Wohnbaugenossenschaften Zürich fordern das Parlament und die zuständigen Kommissionen auf, sich für guten Lärmschutz einzusetzen, der die Bautätigkeit nicht verhindert.
Aktuell sind viele Bauprojekte in dicht besiedelten Gebieten durch strenge Lärmschutzvorgaben blockiert. Dies bremst die Innenentwicklung und verschärft die Wohnungsknappheit. Am 17. Juni berät die Umweltschutzkommission des Nationalrats zum zweiten Mal die Revision des Umweltschutzgesetzes. Nun droht jedoch, dass die eidgenössischen Räte den Lärmschutz einseitig zugunsten der Bautätigkeit schwächen. Indem sie das Fuder überladen, riskieren sie ein Referendum und lösen somit weitere Verzögerungen und Rechtsunsicherheit aus.

Der Dachverband Wohnbaugenossenschaften Schweiz und der Regionalverband Wohnbaugenossenschaften Zürich möchten, dass ihre Mitglieder auch in lärmbelasteten Gebieten bauen können. Sie setzen sich darum für eine Rückkehr zur bewährten Lüftungsfensterpraxis ein, wie sie der Bundesrat in seinem ursprünglichen Vorschlag zur Revision des Umweltschutzgesetzes auch in etwa vorgesehen hatte.

Zur Medienmitteilung vom 11.6.2024

10.06.2024
13./14. September 2024 - Potenziale nutzen: Chancen für mehr gemeinnützigen Wohnungsbau

Melden Sie sich jetzt an für das diesjährige Forum zu Gast in Mendrisio!
Das Forum des gemeinnützigen Wohnungsbaus ist dieses Jahr zum ersten Mal zu Gast im Tessin. Wir freuen uns, Sie in Zusammenarbeit mit dem Dipartimento ambiente costruzioni e design (DACD) der Fachhochschule SUSPI in Mendrisio in den Südkanton einzuladen.

Unter dem Titel «Potenziale nutzen – Chancen für mehr gemeinnützigen Wohnungsbau» zeigen wir, welche Entwicklungsmöglichkeiten das Genossenschaftsmodell im Tessin und in anderen Regionen der Schweiz hat. Wie schaffen wir mehr gemeinnützigen Wohnraum insbesondere dort, wo dieser noch kaum vertreten ist? Welche Strategien gibt es, damit Wohnbaugenossenschaften an Liegenschaften kommen? Welche Chancen bieten bestehende Gebäude, die anders genutzt oder erweitert werden können? Und was können wir von anderen Berg- und Tourismuskantonen lernen?

Eines der Highlights ist das Gastreferat von Architekt, Architekturhistoriker und Harvard-Professor Vittorio Magnago Lampugnani. Zwischendurch zum Staunen bringen wird uns die Accademia Dimitri mit einem musikalisch begleiteten «Physical Theatre». Das komplette Programm finden Sie hier.

Zudem bieten wir Ihnen am diesjährigen Forum zwei Besonderheiten: Ein «Fokus Ticino» (Sprache: Italienisch) am Freitagmorgen vor dem eigentlichen Forum sorgt für einen Überblick über den Wohnungsmarkt im Tessin und zeigt die Potenziale des gemeinnützigen Wohnungsbaus für die Region auf. Am Samstagvormittag erhalten Sie zudem die Möglichkeit, bei einem Architekturspaziergang (Sprache: Englisch) architektonische Perlen des Tessins kennenzulernen.

Seien Sie dabei und nutzen Sie die Gelegenheit, den Kanton Tessin aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und sich mit Kolleginnen und Kollegen und mit Fachleuten auszutauschen. Die Platzzahl ist beschränkt. Rasch anmelden lohnt sich also!

Wir freuen uns schon heute, Sie in Mendrisio begrüssen zu dürfen.

23.05.2024
Ja zum Stromgesetz!

Der Vorstand von Wohnbaugenossenschaften Schweiz empfiehlt ein Ja zum Stromgesetz. Denn dieses stärkt die Versorgungssicherheit und ermöglicht einen raschen Ausbau der erneuerbaren Energien.
Am 9. Juni stimmen wir über das Stromgesetz ab. Ein zügiger Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht nur eine wichtige Weichenstellung für eine zukunftsgerichtete Energie- und Klimapolitik. Der Ausbau bringt auch handfeste wirtschaftliche Vorteile: Wir wären in Zukunft weniger abhängig von Importen aus dem Ausland und besser geschützt vor grossen Preisschwankungen. Denn die Stärkung der inländischen Produktion sorgt dafür, dass teure Notfallmassnahmen ausbleiben.

Ein Ja zum Stromgesetz ist auch im Interesse der gemeinnützigen Wohnbauträger. Es fördert den Ausbau von Solaranlagen auf Dächern und an Fassaden. Konkret verlängert es die finanzielle Förderung von neuen Anlagen bis ins Jahr 2035. Zudem wird die Minimalvergütungen für die Einspeisung von Strom aus kleineren Photovoltaik-Anlagen (bis 150 Kilowatt Leistung) schweizweit harmonisiert.

Insgesamt sollen mehr als 80 Prozent der geplanten neuen Projekte auf bestehenden Dächern und Fassaden installiert werden. Wohnbaugenossenschaften und andere gemeinnützige Bauträger sind Vorreiter, was die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und Fassaden betrifft. Doch auch bei ihnen gibt es noch brachliegendes Potential, das möglichst bald genutzt werden sollte.
 

29.02.2024
Frühjahrsession 2024

Unsere Positionen zu aktuell wohnungspolitische Vorstösse im eidgenössischen Parlament.
In der laufenden Frühjahrssession behandelt der Nationalrat einige Vorstösse zum Thema Bodenpolitik, Mieten und Wohnen. Wir haben unsere Positionen dazu in einer Stellungnahme zusammengefasst und an die Mitglieder des Nationalrats und die Medien gesandt.

13.02.2024
Aktionsplan Wohnungsknappheit löst Probleme nicht

Wohnbaugenossenschaften Schweiz ist enttäuscht über den heute verabschiedeten Aktionsplan Wohnungsknappheit
Wohnbaugenossenschaften Schweiz, der Verband der gemeinnützigen Wohnbauträger, ist enttäuscht vom Resultat des Runden Tischs zur Wohnungsknappheit. Der heute vorgestellte Aktionsplan enthält keine konkreten Massnahmen für mehr preisgünstigen Wohnraum und wird die Probleme im Wohnungsmarkt nicht lösen.

Unsere Stellungnahme in der Medienmitteilung vom 13.02.2024.
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